Hybride Publikationen und Open Access

Alle Publikationen werden bei oa books hybrid veröffentlicht. Sie werden sowohl in digitaler als auch gedruckter Form zugänglich gemacht. Für jede Version wird eine verlagseigene ISBN vergeben. Anders als bei den meisten Verlagen verbleiben alle Nutzungs- und Verwertungsrechte an den Texten bei den Autor:innen (s. Blogpost). Es werden nur die nicht-exklusiven Herstellungs- und Distributionsrechte an oa books übertragen.

  1. Digitale Open-Access-Ausgabe: Seit 2025 werden verlagseigene DOIs (Digital Object Identifier) vergeben, die direkt auf die jeweilige Publikation auf der Verlagswebsite verweisen. Über eine DOI kann ein digitaler Text eindeutig identifiziert und referenziert werden. Darüber hinaus werden die Publikationen über Fachrepositorien wie media/rep/ oder MediArXiv verfügbar gemacht. Anders als Academia.edu oder ResearchGate sind Repositorien der Fachcommunities gemeinnützig. Sie handeln nicht profitorientiert und auch nicht mit personenbezogenen Daten. Zudem ist ihre Nutzung sowohl für Autor:innen als auch Leser:innen kostenfrei (s. Blogposts).
  2. Printausgabe: Die Printausgabe wird als Print-on-demand (POD) über den Hamburger Publikationsdienstleister tredition produziert. Dies ermöglicht es, den Verkaufspreis relativ niedrig zu halten. Die Bücher sind in allen Buchhandlungen und Onlineshops erhältlich. Wenn sie allerdings direkt über tredition erworben werden, kommt die sonst übliche Verkaufsprovision (ca. 20%) dem Erhalt von oa books zu.

Lizenzierung

Alle bei oa books veröffentlichten Bücher stehen in der Regel unter der Creative-Commons-Lizenz CC BY-SA 4.0. Das heißt, die Texte dürfen beliebig geteilt, kopiert und verwertet werden – vorausgesetzt sie werden dabei ordnungsgemäß zitiert. Zudem muss der jeweilige Text unter derselben Lizenz veröffentlicht werden. Diese Erlaubnis berührt nicht das Copyright Dritter, deren Material in den Texten benutzt wird.

Leistungen und Finanzierung

Um allgemeine Verlagskosten und die Herstellungskosten einzelner Publikationen zu decken, behält sich oa books vor, eine Book Processing Charge (BPC) zu erheben. Je nach Seitenumfang beträgt diese ca. 5.000 bis 7.500 €. Hinzu kommen wirtschaftliche Entwicklungen, die bei jeder Kalkulation individuell berücksichtigt werden müssen. Die BPC umfasst alle Leistungen, um eine hybride Publikation zu erstellen. Dazu gehören Begutachtung, redaktionelle Tätigkeiten, Marketing und Veröffentlichung. Die Bücher werden sowohl als digitale Open-Access-Publikation als auch als Printausgabe erstellt und zugänglich gemacht.

Zusätzliche Kosten können abhängig von Umfang und Aufwand durch optionale Leistungen entstehen. Darunter fallen: Fachlektorat, Korrektorat, Satz, Layout und Cover, Bildbearbeitung und Abbildungsrechte, Art Direction, besondere Verwaltungsaufwände, Sonderwünsche.

Peer Review

Die Qualitätssicherung wissenschaftlicher Arbeiten erfordert kritische Begutachtungsprozesse. Je nach Fachkultur, Verlag oder Journal unterscheiden sich diese erheblich. Neben offiziellen Peer-Review-Verfahren (Single Blind, Double Blind, Open Review) gibt es zahlreiche weitere Formen der Begutachtung, die ebenfalls zielführend sein können. Die Vor- und Nachteile verschiedener Ansätze werden seit langer Zeit diskutiert (s. Blog). Dabei werden immer wieder neue Verfahren, wie die Distributed bzw. Community Peer Review, erprobt und evaluiert.

Alle Publikationen bei oa books durchlaufen mehrere, teils unterschiedliche Stufen der Qualitätssicherung – von Rückmeldungen von Kolleg:innen über das Lektorat der jeweiligen Herausgeber:innen und des Verlags bis hin zu externen Peer Reviews. Für die Veröffentlichung von Dissertationen werden zudem die entsprechenden Fachgutachten einbezogen.